Lichterglanz und Weihnachtszauber auf dem Lüneburger Marktplatz
Lichterglanz und Weihnachtszauber auf dem Lüneburger Marktplatz, Foto: Pexels/Pexels-Lizenz

Als sich Ende November die ersten Lichter über die Dächer der Altstadt legten, verwandelte sich Lüneburg erneut in eine festliche Weihnachtsstadt. Am Mittwoch, dem 26. November 2025, wurde um 18 Uhr vor dem Rathaus feierlich eröffnet. Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch schaltete die prachtvolle Beleuchtung der Rathausfassade ein – begleitet von Musik und dem Duft von Glühwein. Besucherinnen und Besucher aus ganz Norddeutschland, darunter auch viele Tagesgäste aus Köln und Hamburg, kamen in die historische Stadt, um die Adventszeit in besonderer Atmosphäre zu erleben.

Inhaltsverzeichnis:

Marktplatz und Rathaus als Zentrum des Weihnachtszaubers

Das Herz der Weihnachtsstadt bildete der Markt vor dem angestrahlten Rathaus. Unter den leuchtenden Baumkronen luden mehr als 50 Stände mit Kunsthandwerk, süßen und herzhaften Leckereien sowie Glühwein zum Verweilen ein. Die Öffnungszeiten waren klar geregelt: von Sonntag bis Mittwoch bis 20 Uhr, von Donnerstag bis Samstag bis 21 Uhr. Ein Blickfang blieb die 15 Meter hohe Weihnachtspyramide. Neu hinzu kam 2025 eine erweiterte Winterbeleuchtung mit 34 Lichtmasten entlang der Roten Straße, Grapengießerstraße, Großen Bäckerstraße und Bardowicker Straße. Besonders beliebt war die goldfarbene 3D-Lichtfigur der „Lüneburger Salzsau“ im Rathausgarten.

Es können zahlreiche weihnachtliche Leckereien gekauft werden
Es können zahlreiche weihnachtliche Leckereien gekauft werden, Foto: Pixabay/Pixabay-Lizenz

Täglich um 16.45 Uhr erklangen vom Rathausbalkon Trompetenmelodien. An den Adventssonntagen gestalteten regionale Ensembles ab 17 Uhr weihnachtliche Programme. Am 21. Dezember durften Kinder ab 15 Uhr das Knusperhaus plündern. Der Abend des 23. Dezember stand im Zeichen des gemeinsamen Singens bei „Lüneburg singt Weihnachtslieder“.

Mehr über die diesjährige Festbeleuchtung erfahren Sie unter Lüneburger Weihnachtsstadt 2025 erstrahlt im Lichterglanz.

Historischer Christmarkt rund um St. Michaelis

Ein besonderes Ereignis war der Historische Christmarkt am 6. und 7. Dezember. Rund um die St. Michaelis Kirche erlebten Besucher das 16. Jahrhundert hautnah. Zahlreiche Ehrenamtliche traten in historischen Kostümen auf – darunter Stadtwachen, Handwerker, Musikanten, Wurstbräter und Maronenverkäufer. Öffnungszeiten: Samstag 12 bis 19 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr.

Neben dem Mittelaltermarkt war auch das Märchenangebot in der Innenstadt ein Besuchermagnet. In zwölf kleinen Märchenhütten konnten Gäste auf Knopfdruck Hörspiele hören – in Hoch- und Plattdeutsch. Das Märchen „Warum der Teufel Hilfe brauchte“ von Burkhard Schmeer wurde im Huldigungssaal des Rathauses gezeigt.

Kirchenprogramm und Musik in der Adventszeit

Die Lüneburger Kirchen beteiligten sich aktiv am Weihnachtsprogramm. In St. Johannis sangen Mitglieder der Kantorei und der Singschule täglich außer samstags von 18.05 bis 18.25 Uhr. Zusätzlich wurden samstags Turmführungen angeboten.

Weitere Termine:

  1. 30. November, St. Marien, 11 Uhr – Verkauf fair gehandelter Schoko-Nikoläuse
  2. 3. Dezember, St. Johannis, 19 Uhr – Benefizkonzert des Polizeiorchesters Niedersachsen
  3. 13. Dezember, St. Johannis, 18 Uhr – Singen aller Chöre
  4. 23. Dezember, Rathausplatz, 17.30 Uhr – gemeinsames Weihnachtssingen

Eine Übersicht über weitere kulturelle Veranstaltungen finden Sie unter kreativer Weihnachtsmarkt in Lüneburg.

Praktische Informationen für Besucher

Rund 800 kostenlose Parkplätze standen auf den Sülzwiesen zur Verfügung. Zusätzlich gab es zahlreiche Parkhäuser in der Innenstadt, darunter:

  • Parkhaus Am Rathaus (1. Stunde frei, danach 1,70 €)
  • Parkhaus Am Bahnhof (1. Stunde frei, danach 1,70 €)
  • Parkhaus Lünepark (Höchsttarif 11 €)
  • Parkhaus Münzstraße (schloss um 20 Uhr)

Für eine bequeme Anreise sorgte der kostenlose Advents-Busshuttle, der an den vier Adventssamstagen zwischen 10 und 21 Uhr alle 20 Minuten fuhr. Er verband den Bahnhof mit den Haltestellen Am Sande, Rathaus/Ochsenmarkt und den Parkflächen Sülzwiesen. Das Fahrzeug war barrierefrei und bot Platz für Kinderwagen und Rollatoren.

Ein Besuch lohnte sich besonders für Familien und Musikliebhaber. Neben den Märkten luden auch Kirchen, Märchenhütten und Lichtinstallationen zum Entdecken ein. Mehr über Lüneburgs Kultur und Geschichte finden Sie unter Lüneburgs Kulturszene und das kreative Herz von Niedersachsen.

Lüneburg als weihnachtlicher Magnet Norddeutschlands

Für Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch hatte die Weihnachtsstadt besondere Bedeutung. Sie sagte: „Für Lüneburg sei die Weihnachtsstadt immer noch mal ein besonderer Magnet.“ Viele kleine Märkte, einige privat organisiert, machten den Reiz aus. Die Mischung aus Tradition, Musik und regionalen Produkten zog Besucher aus nah und fern an.

Mit mehr als 1000 Sängerinnen und Sängern beim letzten Weihnachtskonzert und über 800 Stellplätzen für Gäste aus dem Umland wurde die Weihnachtsstadt auch 2025 wieder zu einem der wichtigsten Adventsziele Norddeutschlands.

Quelle: LANDSZEITUNG WINSENER ANZEIGER, WEBRIVAIG

FAQ

Wann wurde die Lüneburger Weihnachtsstadt 2025 eröffnet?

Die feierliche Eröffnung fand am 26. November 2025 um 18 Uhr vor dem Rathaus statt.

Wer schaltete die Weihnachtsbeleuchtung am Rathaus ein?

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch schaltete die festliche Beleuchtung der Rathausfassade ein.

Wie lange war der Weihnachtsmarkt geöffnet?

Von Sonntag bis Mittwoch bis 20 Uhr und von Donnerstag bis Samstag bis 21 Uhr.

Wo fand der Historische Christmarkt statt?

Der Historische Christmarkt wurde rund um die St. Michaelis Kirche in der Lüneburger Altstadt veranstaltet.

Wie viele kostenlose Parkplätze standen zur Verfügung?

Rund 800 kostenlose Parkplätze gab es auf den Sülzwiesen.

Welche Musikprogramme wurden angeboten?

Täglich um 16.45 Uhr spielten Trompeter auf dem Rathausbalkon, an Adventssonntagen traten regionale Ensembles auf.

Gab es barrierefreie Verkehrsmöglichkeiten?

Ja, der kostenlose Advents-Busshuttle war barrierefrei und verband Bahnhof, Innenstadt und Parkplätze.

Was war das besondere Lichtobjekt im Rathausgarten?

Die goldfarbene 3D-Lichtfigur der „Lüneburger Salzsau“ war ein Highlight der neuen Winterbeleuchtung.

Welche kulinarischen Spezialitäten konnten Besucher probieren?

Es konnten zahlreiche weihnachtliche Leckereien gekauft werden, darunter Glühwein, Schmalzgebäck und regionale Speisen.

Wann fand das gemeinsame Weihnachtssingen statt?

Am 23. Dezember um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz beim „Lüneburg singt Weihnachtslieder“.