Am Dienstagabend hat in Lüneburg im Stadtteil Kaltenmoor erneut ein Keller gebrannt. Es ist der zweite Brand innerhalb weniger Tage und die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Mehr als 100 Bewohnerinnen und Bewohner sind von den Folgen betroffen.
Inhaltsverzeichnis:
- Feuerwehr verhindert größeren Schaden
- Zweiter Vorfall innerhalb weniger Tage
- Ermittlungen der Polizei
- Auswirkungen auf die Bewohner
Feuerwehr verhindert größeren Schaden
Nach Angaben der Polizei schlug der Brandmelder am Dienstag gegen 19.30 Uhr Alarm. Die Feuerwehr reagierte schnell und konnte ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Dennoch wurde die Hauptstromleitung im Gebäude beschädigt.
- Strom wurde im gesamten Hochhaus abgeschaltet
- Betroffen sind über 100 Personen
- Eine ältere Frau wurde von der Stadt Lüneburg in einer Ersatzunterkunft untergebracht
- Die übrigen Bewohner blieben in ihren Wohnungen oder übernachteten bei Bekannten
Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf 25.000 Euro.
Zweiter Vorfall innerhalb weniger Tage
Bereits am Samstag hatte es in Kaltenmoor einen weiteren Kellerbrand in einem anderen Wohngebäude gegeben. Auch hier griff die Feuerwehr rasch ein. Die wiederholten Brände innerhalb kürzester Zeit verstärken den Verdacht auf Brandstiftung.
Im Januar kam es ebenfalls zu zwei Bränden in demselben Stadtteil. Die Staatsanwaltschaft hatte damals Ermittlungen aufgenommen. Das Verfahren wurde jedoch im März eingestellt, da keine Beweise vorlagen.
Ermittlungen der Polizei
Die Polizei untersucht derzeit die Brandursache. Ein Zusammenhang zwischen den aktuellen Vorfällen und den Bränden im Januar wird geprüft. Laut einem Sprecher ist die größte Gefahr bei Kellerbränden die Rauchentwicklung. Sie breitet sich über das Treppenhaus aus und kann Fluchtwege blockieren.
Auswirkungen auf die Bewohner
Die Folgen sind für viele Betroffene spürbar. Stromausfall, Rauchentwicklung und die Unsicherheit über die Brandursache sorgen für Belastung. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Familien mit Kindern.
Die Behörden betonen, dass die Sicherheit der Bewohner höchste Priorität hat. Die Stadt Lüneburg steht in engem Austausch mit Feuerwehr und Polizei, um weitere Maßnahmen vorzubereiten.
Quelle: NDR