08.02.2005 NDR - Verwaltungsgericht erlaubt Salzgewinnung in Gorleben
07.02.2005 Verwaltungsgericht gibt grünes Licht für Salzgewinnung im Salzstock Gorleben
07.02.2005 Öffentliche Verhandlung am 07. 02.2005 um 11.15 Uhr
31.10.2003 Langer Atem zahlt sich aus
30.10.2003 Presseinformation vom OVG Lüneburg
15.6.2000 Salinas zum Konsens zwischen Bundesregierung und Atomindustrie
16.2.2000 Aus für Gorleben?
26.1.2000 Verwaltungsgerichtsverhandlung am 16.2.2000
27.4.1998 Zulassung des Rahmenbetriebsplans
17.04.1998 Bergamt Celle Iäßt Rahmenbetriebsplan des Grafen Bernstorff zur Salzgewinnung in Gorleben zu
6.10.1997 Gold im Gorlebener Salz
16.05.1997 Oberbergamt verschleppt Salinas-Pachtgenehmigung
8.12.1996 Antrag auf Zulassung des Rahmenbetriebsplans
12.12.1996 Einladung zu einer Pressekonferenz am 18.12.1996

Salinas Salzgut GmbH Gorleben

PRESSEMITTEILUNG vom 31.10.2003

 

Langer Atem zahlt sich aus
Salinas-Sieg beim Oberverwaltungsgericht

31.10.2003

Die wichtigste Hürde auf dem Weg zum Salzabbau ist jetzt geschafft. Am 30. Oktober 2003 hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg entschieden, dass die Genehmigung des Pachtvertrages zwischen der Salinas Salzgut GmbH und Andreas Graf von Bernstorff durch das Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld erteilt werden muss. Die Entscheidung ist endgültig, da keine Revision zugelassen wurde und somit kein Rechtsmittel eingelegt werden kann. Salinas kann nun mit vollem Elan den eigenen Rahmenbetriebsplan vorantreiben, auf dessen Grundlage dann der Bohrer angesetzt wird. Sollte auch diese Hürde genommen werden, bedeutet das zumindest für den von Salinas gepachteten Teil des Salzstockes das Aus für ein Endlager Gorleben.

Vorausgegangen war ein Rechtsstreit über sieben Jahre und durch zwei Gerichtsinstanzen. Dieser Streit gipfelte in der mündlichen Verhandlung vor dem OVG Lüneburg, die gestern mit einer herben Schlappe für das Landesbergamt endete. Der für Salinas erfolgreiche Rechtsanwalt Nikolaus Piontek bewertet die Entscheidung so: „Das Gericht hat letztlich anerkannt, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, Salinas bereits von vorneherein den Abbau des Gorlebener Salzes sowie dessen ökologische Vermarktung zu verbieten."

Mit Sorge betrachtet allerdings Salinas den bevorstehenden Castor-Transport. Die damit einhergehende, weitere Zementierung des Endlagerstandortes gefährdet die Unternehmensziele von Salinas und greift deshalb in unakzeptabler Weise in die Rechte von Salinas ein. Aber auch die mit dem Transport einhergehende Präsenz von mehr als 13.000 Polizisten rund um Gorleben beeinträchtigt das Marktumfeld für die Salinas-Produkte.

Geschäftsführung der Salinas Salzgut GmbH