Geschichte der Saline Luisenhall

 

Mit dieser Anzeige in der Göttinger Tagespresse bot Philipp Rohns (6.1.1818 - 19.5.1860), Sohn des Baumeisters Christian Friedrich Andreas Rohns, den staunenden Göttingern eine kleine Sensation. In Grone wird Salz gefördert!
Rohns hatte mit dem Späherblick des geübten Geologen im Leinegrabenbruch Pflanzen entdeckt, die als untrügliche Anzeichen für Salzvorkommen gelten.
Ausgeschlossen erschien dies nicht, da im Leinetat bereits die Salinen Sülbeck und Salzderhelden erfolgreich produzierten.

Familiäre Bande - Rohns hatte Antonie Piutti, die Schwester des Salineninspektors Bernhard Piutti im Großherzogtum Weimar, geheiratet - waren überdies Ansporn für seine Salinenpläne, denn über seinen Schwager bekam der junge Rohns Einblick in das Salzgeschäft und machte auch die Bekanntschaft einiger wichtiger Persönlichkeiten.
Am 14. Mai 1850 wurde dann die "Philipp Rohns & Co" gegründet. Drittes Gründungsmitglied war neben Philip und seinem Schwager Bernhard Piutti der Direktor der Kaltwasserheilanstalt von Elgersburg im Herzogtum Coburg-Gotha: Hermann Piutti - als weiterer Schwager ebenfalls ein Mitglied der Familie.

 
 
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